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Verschiedene Druckmedien
können sehr unterschiedliche Farbräume haben. Die Spanne reicht von
Hochglanzpapier mit großem bis sehr großem Farbraum über Leinwand zu
Zeitungspapier oder Altpapier mit einem sehr kleinen Farbraum. Außerdem hat auch
der Bildschirm einen bestimmten Farbraum.
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Wenn Quell- und Zielfarbraum
in der Größe voneinander abweichen, bedeutet das, daß das zu
druckende Bild auf jeden Fall zumindest in Teilen anders, auch
gegenüber dem Monitor, aussehen wird. Immer und ohne jede Ausnahme! Lassen
Sie sich von niemandem etwas anderes einreden.
Die Farbräume
müssen zum Drucken angepaßt werden, da sie nicht 1:1 aufeinander
abzubilden sind. Die Strategie, mit der dieses erfolgt, wird als "Rendering
Intent = Wiedergabe-Absicht" bezeichnet. Mehr dazu weiter unten.
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Letztlich geht es um drei
Probleme:
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diese Abweichungen, auch gegenüber dem
Bildschirm,
für den Betrachter möglichst gering zu halten,
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den Charakter des Bildes zu wahren und
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das Optimum aus dem Druckmedium an
Farbwiedergabe herauszuholen.
Beim Ausdrucken müssen die
RGB-Werte der Datei (255, 255, 255 für Weiß und 0, 0, 0 für Schwarz so auf das
Druckmedium abgestimmt werden, daß sich eine optimale Verteilung aller
dazwischen liegenden Tonwerte ergibt. Die RGB-Werte sind dabei relative
Zahlenangaben.
Auf dem Papier zu messen sind
dagegen die Dichte oder die absoluten Farbwerte z.B. im X, Y, Z-System oder in
CIE-LAB.
Das Papierweiß bewegt
sich im LAB-System gemessen im Bereich von L 92 - 96, oft durch optische
Aufheller stark ins Blau abweichend (b-Wert bis -12). Bei Zeitungspapier erhält
man z.B. ca. L=82, a=0 und b=3 als Weißton.
Gedrucktes Schwarz hat
eben nicht den Wert L=0 sondern bewegt sich in Bereichen L=6 für Hochglanzpapier
und L= 16-25 für Leinwand oder ca. 30 für einfache Papiere.
Der erste Schritt ist nun, ein
ICM-Druckprofil für das zu bedruckende Medium zu erhalten, von einem
Dienstleister (z.B. von uns) oder selbst gemessen, sofern die Ausstattung
vorhanden ist. Für den Anfang kann auch zunächst ein Standard-Profil des
Druckerherstellers helfen.
Prinzipiell müssen zunächst
der Weißpunkt und der Schwarzpunkt
an das Ausgabemedium angepaßt werden. Insgesamt wird dieser Vorgang der
Stauchung aller Farben auf der Helligkeitsachse (L=Luminanz-Achse im
LAB-Farbsystem) auch als Helligkeitskompression bezeichnet.
Das Druckprofil steuert die
Umsetzung des Weißpunktes des Ausgabe-Farbraumes zum Weißpunkt des
Druckprofils. Andernfalls würden alle Helligkeiten über dem Papierweiß (Spanne
zwischen L=95 z.B. und L=100) schlicht abgeschnitten.
Beim Schwarzpunkt
ist das Problem, daß auch hier ein Ausgleich stattfinden müßte. Das
bedeutet, RGB 0, 0, 0 = LAB 0, 0, 0 müßte z.B. auf den untersten
druckbaren L-Wert, besser 4 Einheiten höher, z.B. LAB 16-20, 0, 0 bei
Leinwand angehoben werden und alle weiteren dunklen Farben ebenfalls.
Es darf im zum Drucker gesandten Bild
keine Farbe geben, die einen L-Wert unterhalb des Schwarzpunktes hat, da
diese pechschwarz drucken würde. Weitere Details zu diesem Problem siehe
unten bei "Rendering Intent" und beim Kugelmodell. Außerdem kann es dazu
kommen, daß Farben auch auf Grund zu hoher Sättigung nicht korrekt
gedruckt werden können.
Weitere Erläuterungen zur Farbraum-Umsetzung: das
Kugel-Model

In guten
Bildverarbeitungsprogrammen kann man auf Grund des Druckprofils für das
jeweilige Medium eine "Farbraum-Warnung"
einschalten, auch Gamutwarnung genannt.
Manchem, der sie versehentlich
einschaltete, hat die
Gamutwarnung schon einen gehörigen Schreck eingejagt, sind doch Teile des
Bildes plötzlich giftgrün oder andersfarbig auffällig markiert. Hier liegt nicht
ein Fehler in der Datei vor, sondern das Bildverarbeitungsprogramm hat aufgrund
des eingestellten Farbprofils für den Drucker ermittelt, daß die markierten
Teile farblich falsch gedruckt werden, weil sie sich außerhalb des druckbaren
Farbraumes befinden und überlagert sie mit einer voreingestellten Warnfarbe. Das
ändert nur die Bildschirmansicht, nichts an der Datei selbst!
Leider hat die Sache einen
Schönheitsfehler: Es wird im Bild nicht angezeigt, wieweit der Abstand der Farbe
von der noch möglichen Druckfarbe ist, d.h. der Grad der Abweichung im Druck
wird dem Betrachter so nicht mitgeteilt. Wenn man dann die Warnung ausschaltet,
kann man sich in guten Bildverarbeitungsprogrammen anzeigen lassen, wie der
Drucker mit dem eingestellten Profil das Bild drucken würde (= Drucker
simulieren, Softproof).
Dieses setzt
voraus, daß sowohl der
Bildschirm
korrekt eingestellt und am besten vermessen
ist und auch ein korrektes
Druckerfarbprofil
vorliegt und unterstreicht, wie wichtig ein solches ist.
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Wichtige Tipps:
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In Corel Photopaint (ab Version 9)
und auch in Adobe Photoshop (nicht bei Photoshop Elements 2.0)
wird bei Einblenden des Andockfenster Farbe neben dem mit der
Pipette gemessenen Farbfeld ein kleineres Farbfeld-Kästchen (man
übersieht es leicht!) mit dem je nach eingestellten Farbprofil
druckenden Farbton dargestellt. Das Kästchen erscheint nur, wenn die
gemessene Bildfarbe außerhalb des Farbraumes ist!
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Eine weitere, sehr wichtige und ebenfalls leicht übersehbare Funktion ist
bei Corel Photopaint (ab Version 10) die, die Gamutwarnung separat in das
Andockfenster Farbe einzublenden. Das Einschalten erfolgt durch Klick auf
den kleinen schwarzen Pfeil oben rechts und Aktivieren von "Gamut-Alarm" im
eingeblendeten Menü.
Bei Benutzung der Farbsonde im Bild wird
im Andockfenster gezeigt, wo die gemessene Farbe zu liegen kommt.
Dadurch ist auch eine recht gute Abschätzung der Farbverfälschung
möglich. Durch den Schieberegler kann außerdem "quer durchs Spektrum"
der Farbraum in der Größe abgeschätzt werden. Man betrachtet dabei die
Projektion der "seitlichen Ausladung" des Farbraums, den man durch
Bewegen des Schiebereglers über das daneben abgebildete Spektrum
gewissermaßen wie einen (halbierten) Kreisel rotieren lassen kann. Links
senkrecht ist die Helligkeitsachse = Mittelachsel dieses Kreisels.In
Photoshop CS ist es so, daß die Farbraum-Warnung im Bereich der
Graustufen und Schwarz nur bei Vorgabe des Rendering Intents "Absolute
Farbmetrik" korrekte Werte liefert, auch dann, wenn man die
"Tiefenkompensierung" ausschaltet. Das ist unsinnig, weil diese Töne
relativ farbmetrisch ohne Tiefenkompensierung total falsch drucken
würden und daher als "nicht ohne Abweichung druckfähig" markiert
gehörten.Leider mußten wir feststellen, daß die sehr hilfreiche
Farbumfangs - Warnung bei Profilen, die mit Hilfe diverser Profil -
Erstellungs - Softwares erstellt wurden, in Verbindung mit Corel
Photopaint (Photoshop und andere Programme wurden diesbezüglich nicht
getestet) einen total falschen Farbraum anzeigt. Der Ausdruck selbst ist
davon nicht betroffen. Entweder wurde der Farbraum viel zu klein
oder viel zu groß angezeigt, beides für die Vorhersage des
Druckergebnisses total unbrauchbar. Die einzige löbliche Ausnahme bildet
Prinect 5.1 = PrintOpen 5.1 der Heidelberger Druckmaschinen, hier wird
der Farbraum in seinem Umfang korrekt angezeigt, weswegen wir dieses
Programm auch zur Erstellung unserer Profile verwenden. Auch bei der
älteren Version PrintOpen 3.1 stimmt es, die Version 4 wurde nicht
getestet. Das gute Ergebnis von Heidelberg-Profilen soll an einer
separaten Tabelle in den Profilen liegen.
  
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Bild oben: Farbverwaltung
in Corel 10 (und folgende):
1: Auswahl Farbengine (Kodak empfohlen) und Wiedergabe-Absicht = Rendering
Intent. Farbmetrik wurde falsch übersetzt und steht für perceptiv =
fotografisch.
2: Hier klicken für Auswahlmenü 1.
3: Hier wird die Drucker-Simulation eingeschaltet, das Profil unter 4
eingetragen. Unter dem Bildschirm das Anzeige-Profil (korrigiert die Anzeige
bezüglich des verwendeten Bildschirms).
6: Ganz wichtig: der Arbeitsfarbraum = Farbraum, in dem die geöffnete Datei
vorliegt.
7: Farbraumwarnung ins Farbauswahlfenster eingeblendet
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Bei Klick auf 1 öffnet sich
das Menü, wo die Farbraum-Warnung eingeschaltet und eine Farbe dafür gewählt
werden kann (5). Bei 3 könnte man wieder nur auf die Bildschirm-Anzeigekorrektur
schalten (vorher Gamutwarnung abwählen!).
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Die Gamutwarnung ist
zunächst einmal einfach eine Anzeige, daß in bestimmten Bildbereichen
beim Ausdruck mit Farbverfälschungen zu rechnen ist. Je nach Umfang
dieser Bereiche und nach dem gewählten Rendering Intent (s.u.) kann das
allerdings Farbverfälschungen des gesamten Bildes nach sich ziehen, da
beim Überführen der nicht druckbaren Farben in druckbare auch die
Nachbarfarben angepaßt werden.
Wenn die Farbraum-Warnung Teile des Bildes als nicht druckbar anzeigt,
ist in keinem Fall mit einem 100%ig korrekten sprich unveränderten
Ausdruck des Bildes zu rechnen.
Die Aussage mancher Dienstleister, "wir drucken wie Sie es auf dem
Bildschirm sehen" stimmt nur für den Fall, daß alle Farben des
Quellfarbraumes (Bild) im Zielfarbraum (Druck) liegen UND mit dem
Rendering Intent "Relative Farbmetrik" auf einem tadellos profilierten
Drucker ausgegeben wird. |
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Es gibt verschiedene Methoden, Rendering Intent (RI)
genannt, die Farben eines Bildes / einer Datei aus dem Quellfarbraum in einen
bestimmten Ziel-Farbraum, der durch das Druckerfarbprofil oder
Bildschirmfarbprofil des Ansichtsbildschirms beschrieben wird, zu überführen.
Man unterscheidet
-
den
perceptiven Rendering Intent, auch
als fotografischer RI oder Fotometrik bezeichnet, in Corel
falsch übersetzt mit Farbmetrik.
Für den Druck
von Fotos bisher gemeinhin als erste Wahl empfohlen, ganz besonders dann,
wenn der Quellfarbraum (Datei) deutlich größer als der Zielfarbraum (Druck)
ist.
Es wird dabei versucht, das Bild dem "natürlichen Sehempfinden" anzupassen.
Die Ursprungsfarben werden solange gleichmäßig zusammen gestaucht, auch die,
die primär innerhalb des Zielfarbraumes liegen, bis alle wiedergegeben
werden können. Das hat oft Tonwert-Veränderungen im gesamten Bild zur Folge.
Auffällig ist eine recht starke Reduzierung der Chroma-Werte, die Bilder
wirken oft recht blass aber insgesamt ausgewogen. Die Schatten werden
dabei angehoben und zwar immer, auch wenn alle Farben im Farbraum liegen
würden. Damit werden die Tiefen auf druckbare Werte gebracht (s.o.).
Der "perceptive Rendering Intent" ist auf jeden Fall keine schlechte
Wahl, manchmal sogar immer noch die beste,
hat aber den Nachteil, daß der Farbrechner eventuell alle (!)
Farbwerte des Bildes verfälscht.
Außerdem fällt auf, daß nicht die maximal mögliche Schwärzung erreicht wird,
selbst wenn RGB-Werte von 0,0,0 im Bild vorhanden sind! Die Schatten werden
etwa 4 Einheiten L über den mindestens druckbaren Schwarzpunkt angehoben.
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den
colorimetrischen Rendering Intent, auch als
Farbmetrik (Achtung: in Corel Draw ist damit der fotografische =
fotometrische RI gemeint!!) bezeichnet.
Den colorimetrischen RI gibt es in zwei Varianten. Er ist die erste Wahl
für gemischte Dokumente (Fotos und Geschäftsgrafik) oder wenn der
Bildschirm das Ausgabemedium darstellt.
Die Farbwerte des Quellmediums, die innerhalb des Ziel-Farbraumes liegen,
werden NICHT geändert, die außerhalb
liegenden Farbwerte auf kürzestem Wege auf den Rand des Zielfarbraumes
abgebildet - nahezu abgeschnitten, was einen Detailverlust dieser Farbwerte
zur Folge hat. Es kommt oft dazu, daß die Schatten (alle Werte unter dem
Schwarzpunkt des Druckmediums) gewaltig und "pechschwarz absaufen",
besonders dann, wenn keine sog.
„Tiefenkompensation" durchgeführt wird. Dieses Problem ist umso
gravierender, je kleiner der Zielfarbraum gegenüber dem Ausgangsfarbraum
ist!
Variante 1:
der
relativ colorimetrische Rendering Intent, auch relative Farbmetrik
genannt. Die Farbwerte von Ziel und Quelle werden außerdem auf ihre
jeweiligen Weißpunkte bezogen.
Die meisten Farbexperten sagen, für 95% aller Bilder sei relative Farbmetrik
der beste Rendering Intent (zumindest mit Tiefenkompensation).
Vorteil: alle Farben
innerhalb des Farbraumes werden unverändert übernommen, bei manueller
Tiefenkompensierung kann das Bild auch so bearbeitet werden, daß dieses
wirklich für nahezu alle, wenn im Farbraum befindlich sogar alle Farben
gilt. Damit hat der Bearbeiter die Sache besser unter Kontrolle und
eigenmächtige Änderungen des Farbrechners wie beim perceptiven Rendering
werden ausgeschlossen.
Wichtig: Die Farbraum-Warnung bezieht sich
meist auf diesen Rendering Intent!
Variante 2: den
absolut colorimetrischen RI (Absolute Farbmetrik):
nur für Proofzwecke = Simulation von
Druckprozessen eines anderen Druckers, das Papierweiß wird mit
berücksichtigt.
Als dritte Form gibt es noch den
Sättigungs-RI, dieser ist für Fotos
nicht sinnvoll, allenfalls bei Geschäftsgrafiken zu benutzen.
Der Rendering Intent kann in
guten Bildverarbeitungs- und Grafikprogrammen im Bereich der Ausgabeoptionen
eingestellt werden.
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Bei der Corel Draw Suite
ab Version 10 kann zwischen dem Microsoft und dem Kodak Farbrechner gewählt
werden. Nach unseren neuesten Beobachtungen sollten Sie den
Kodak Farbrechner verwenden! Dieser bietet im Bereich des Papierweiß eine
korrekte Drucksimulation am Bildschirm und scheint außerdem mit Rendering Intent
"Relative Farbmetrik" eine minimale Tiefenkompensierung zu besitzen, während
beim Microsoft-Farbrechner die Farben außerhalb des Farbraumes (besonders
Schwarz) sehr scharf gekappt werden und dieses auch sehr viel früher passiert.
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Bei Nutzung des Windows ICM-Systems (Schalter "ICM" im Druckertreiber) wird für
Fotos wahrscheinlich der fotografische Rendering Intent genutzt.
Näheres dazu siehe auch
Nun kann man Verschiedenes
tun:
Man
ignoriert die Gamut-Warnung, läßt alles wie es ist und verwendet den RI
Fotometrik = perceptiv.
Das Druckprofil und das im Profil eingespeicherte Gamutverhalten
(siehe auch Profile)
mit dem gewählten Rendering Intent perceptiv passen die Farben
automatisch an.
Es muß allerdings mit verfälschten Farben im ganzen Bild gerechnet
werden! Diese Verfälschung kann wirklich alle Farben betreffen,
auch die, die eigentlich druckfähig wären! Es kommt zumeist zur
Aufhellung und Entsättigung aller Farben mit einem insgesamt aber
durchaus ausgewogenen Eindruck.
Zusatzbemerkung: beim Rendering Intent "Perceptiv" hängt es auch von
den Einstellungen und Vorgaben bei der Profilerstellung ab, wie das Bild
zum Drucken aufbereitet wird. Dieser Rendering Intent ist im Gegensatz
zur "Relativen Farbmetrik" keinesfalls "normiert".
Es erledigt also das
Farbprofil das, was Sie von Hand mit den u. g. Maßnahmen evtl. besser
steuern können, besonders wenn es Ihnen auf bestimmte Bildpartien ankommt
oder sie einen bestimmten Bildeindruck erhalten wollen.
Abbildung: Photoshop7 Profileinsatz und
Tiefenkompensierung
Diese gibt es bisher nur in Photoshop. Wir haben diese inzwischen
ausgiebig getestet und frühere Beobachtungen bestätigten sich. Das hier
beschriebene manuelle Verfahren ist dieser "Tiefenkompensierung" deutlich
überlegen. Die Tiefenkompensierung ist allenfalls etwas für
"Schnellschüsse". Großformat-Einzeldrucke sollten NICHT mit dieser erstellt
werden!
Bildbeispiele dazu folgen in Kürze.

In diesem Fall würden alle
Farben, die einen L-Wert unter ca. 30 haben, keinesfalls gedruckt. Auf
diesen Wert, müssen also die Tiefen mindestens angehoben werden, damit sie
im Druck nicht zulaufen. Besser sind 3-4 Einheiten L darüber. Die L-Werte
werden in der Senkrechten (=Y-Achse) dargestellt. Auch ist keine Farbe
heller als L=95, das entspricht dem Papierweiß.
Auf der Horizontalen (x-Achse)
dargestellt die Ausdehnungen für die einzelnen Farben. Oben: gelb, grün,
cyan, blau, magenta (a-Werte=Rot/Grün), unten die b-Werte (=Blau/Gelb) für
cyan, blau, magenta, rot und gelb
Als erstes versucht man zu ermitteln,
wie hoch der Grad der Farbabweichung ist, in dem man die oben
beschriebene Druckersimulation einschaltet. Achten Sie auch auf das
kleine zweite Farbfeld im Andockfenster Farbe (s.o.).
Im Zweifel empfiehlt es sich, zwei
Probedrucke anzufertigen. Einen perceptiv gerenderten aus der
unveränderten Datei und einen relativ farbmetrisch ausgegeben mit der
manuell bearbeiteten und angepaßten Datei-Kopie (s.u.).
Auch wenn man eventuell bei einem externen Dienstleister dafür zahlen
muß, ist das besonders bei großen Ausdrucken auf Medien mit kleinem
Farbraum durchaus sinnvoll.
Bei RGB-Bildern besonders aus
großen Farbräumen (z.B. ECI-RGB=NTSC 1953, Gamma 1.8, 5000K) ist zu beachten,
daß ein bestimmtes CMYK-Farbprofil für eine eventuelle Umwandlung in den
sehr viel kleineren Farbraum CMYK verwendet wird und auch hier der Fall
eintreten kann, daß manche oder alle Farben verfälscht werden. Hier ist im
Prinzip dasselbe gültig, wie oben beschrieben, am besten Änderung des RGB-Bildes
vor dem Konvertieren!
Die Maßnahmen zur
Verkleinerung des Farbraumes im Einzelnen:
Wir wollen die
Gamut-Problematik hier an drei Bildbeispielen verdeutlichen. Es gibt drei
Möglichkeiten der manuellen Bearbeitung:
1. Die RGB-Methode in zwei Varianten:
nach unseren neuesten
Erfahrungen recht einfach in der Anwendung und gut im Ergebnis.
Wenn Sie das beschriebene Vorgehen bei Ihren eigenen Bildern anwenden:
speichern Sie unbedingt eine Kopie des Bildes vorher ab und lassen diese
unangetastet!!
Wir beginnen mit dem
einfachsten Verfahren.
Es soll ein Leinwandbild
erstellt werden von einem Motiv, was direkt gescannt wurde, ein Blumenstrauß mit
leuchtenden Farben und starken Dunkelheiten. Es lagen hier wirklich die
Originalblumen auf dem Scanner.

Im Gegensatz zu Photoshop CS
markiert Corel Photopaint (10 und folgende) mit der Farbraum-Warnung auch alle
Tiefen, die bei relativ farbmetrischem Rendering Intent nicht druckfähig wären.
Also alle RGB-Werte unterhalb von 32,32,32, sowohl Grauwerte als auch andere
Farben. RGB 32 entspricht LAB 12,67. Eine Einheit L, welches von 0-100 reicht
entspricht 2,55 Einheiten RGB, da die Werte dort von 0-255 gehen. Diese Werte
muß man aus der Profildarstellung ermitteln oder auf die Farbraum-Warnung
vertrauen. Außerdem werden markiert alle Farben mit zu hoher Sättigung.
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Sehr wichtig: bei Photoshop CS
wird nur bei Einstellung Rendering Intent = absolute Farbmetrik
korrekt die Farbraum-Warnung in den Grau- und Schwarzwerten
ausgewiesen. Sonst zeigt sie nur die zu hohe Sättigung an also
Überschreitungen der seitlichen Ausdehnung des Farbraumes. |

Schritt 1: Anheben aller
Farben auf RGB 32, Schritt 2: Kurve wird bei den Mitteltönen 50%
und 75% Helligkeit wieder auf die Ursprungswerte gesetzt, damit diese
Farben sich nicht ändern. Im Bereich 3 (25%) ist der Kurvenverlauf etwas
Erfahrungssache und richtet sich auch nach dem Motiv.
Die dunklen Bereiche
werden zusammengeschoben. Wer das nicht möchte, könnte gfs. auch die
Kurve ganz gerade hochschieben, würde damit aber viel mehr Farben
ändern.
Im rechten Teilbild ist
zu sehen, daß jetzt der größte Teil des Bildes korrekt gedruckt werden
könnte. Lediglich einige Blüten sind noch zu hoch gesättigt und grün
markiert.

Schön zu sehen: der Farbraum der
EPI-Leinwand mit Lack, Profil 11-04, tiefster L-Wert 12,67 = RGB 32. Das rote
Dreieck zeigt das Problem. Bei relativ farbmetrischen Rendering darf die Datei
keinerlei Farben enthalten, die unter RGB 32 liegen! Besser wäre, die Tonwerte
gfs. noch etwa 7-8 Einheiten RGB höher anzuheben. Das hängt auch vom Motiv ab.

Als letzten Schritt wird nur
für Rot die Sättigung auf -20 reduziert. Damit liegen zwar auch noch einige
Bildteile außerhalb, allerdings kann eine gewisse Überschreitung verkraftet
werden. In Corel Photopaint 10 kann man das im Farbauswahlfenster sehr schön
sehen, eine Funktion, die bei Photoshop leider fehlt.
Jetzt sollte dieses Bild unter
einem extra Namen gespeichert werden, z.B. mit dem Zusatz "rfm".
Ein Ausdruck mit Rendering "perceptiv" sollte nicht mehr erfolgen sondern nur
noch mit dem Rendering Intent "Relativ farbmetrisch". Zur Wiederholung: das
meint, die Weißpunkte des Bildes werden mit dem Weißpunkt des Druckes zur
Deckung gebracht, alle Tonwerte danach in Richtung Schwarz etwa 1:1 abgebildet.

Das obige Bild zeigt den
Vergleich zwischen der für den Leinwanddruck bearbeiteten Datei und dem
Ursprungsbild (unten). Jetzt werden Sie einwenden, das bearbeitete Bild sieht
ja so schlecht und mau aus, das kann doch nichts werden im Druck. Mit diesem
Einwand lägen Sie aber vollkommen falsch. Relativ farbmetrisch gedruckt und
das ist entscheidend wird das obere Bild nahezu so drucken wie das untere am
Bildschirm aussieht. Was visuell am Bildschirm eher dunkelgrau aussieht, wird im
Druck genauso schwarz werden wie die Tiefen im unteren Bild am Bildschirm
erscheinen. Vertrauen Sie der Farbraum-Warnung und dem gemessenen Schwarzpunkt
aus dem Druckprofil. Problemlose Ausdrucke und Super-Ergebnisse werden Sie
belohnen. Probieren Sie es mit Ihrem Drucker zuhause aus.
Merke: ein Bild,
welches in der Bildschirmansicht sehr brillant aussieht, muß keinesfalls
auch so drucken. Ganz im Gegenteil!
Ein weiteres
Beispiel: Vorgehen ebenfalls in RGB.

Wir möchten dieses Foto von
Arthur A. Keller ausdrucken, es ist ein Scan von einem Kleinbild-Dia. Auf den
ersten Blick sieht es ganz harmlos aus. Wer schon etwas erfahrener ist, ahnt
böses, der blaue Himmel wirkt besonders links oben recht intensiv, auch die
dunklen erdigen Töne links unten sind kritisch.
Wir schalten die
Farbraum-Warnung ein und erleben die böse Überraschung, große Teile sind
außerhalb des druckbaren Bereichs, hier für EPI-Leinwand. In diesem grün
markierten Zonen ist in jedem Fall mit Farbveränderungen beim Ausdruck zu
rechnen.
Im Bereich der Tiefen (RGB
0,0,0 bis ca. RGB 40,40,40 oder mehr je nach Medium wird die Gamutwarnung in
jedem Fall anschlagen, da kein Medium RGB 0,0,0 = LAB 0,0,0 unverändert
wiedergeben kann. Bei Hochglanzpapieren wäre allenfalls ein tiefster L-Wert von
5 erreichbar, der bei ECI-RGB ca. RGB 13 entspricht.
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Wir beschreiben ein Vorgehen
in Corel Photopaint (10). Prinzipiell ist es auch in anderen Bildprogrammen
sinngemäß möglich. Wir rufen das Menü "Kontrastverbesserung" auf, wo ein
Histogramm (Tonwertverteilung im Bild) angezeigt wird. Die Farbraum-Warnung
bleibt eingeschaltet.
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Bild oben: links das
Original-Bild, rechts (3) die angepaßte Version.
Wir schieben den "Ausgabe-Bereich" so lange hoch, bis die Gamut-Warnung im
Bereich der Tiefen verschwindet. Wir geben möglichst weitere 7-11 Einheiten RGB
( entsprechend 3 - 4 Einheiten L) zu (1). Letzteres verhindert "pechschwarze
Inseln" im Bild. Gleichzeitig reduzieren wir den Gamma-Wert (4) von 1 auf einen
Wert, daß sich möglichst die Helligkeiten im Bild mit den bisherigen Werten zur
Deckung bringen lassen (2). Damit bleiben diese Farben später unverändert im
Druck! Die Gamutwarnung behalten wir dabei im Auge, es kann sinnvoll sein, das
Gamma nicht zu weit zu reduzieren.
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Bild oben
und unten: Das Ergebnis nach dieser manuellen Tiefenkompensation: bis auf
die linke obere Ecke alles im druckbaren Bereich. Gemessen in Punkt (1) wird
in (2) der dann druckbare Ton angezeigt und (3) zeigt, wieweit der druckbare
Ton vom tatsächlichen entfernt ist.
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Die Situation bleibt etwas
unbefriedigend. Man könnte jetzt eine solche Stelle separat nachbearbeiten
(Reduktion der Sättigung, gfs. nur für bestimmte Farben (hier Cyan und Blau),
Änderungen im Gammawert, der Helligkeit usw.). Das erfordert aber viel
Erfahrung.
Man könnte auch ohne weitere Bearbeitung mit dem Rendering Intent "Relative
Farbmetrik" das Bild ausdrucken, wobei die grün markierten Bereiche farblich
abweichen werden. Sofern es sich nicht um bildwichtige Partien handelt, kann man
gewisse Abweichungen von den druckbaren Farben noch tolerieren. Im Zweifel
empfiehlt sich ein kleiner Probedruck.
Vorteile dieses Verfahrens:
Farben im Bereich der
Helligkeiten bis Mitteltöne werden 1:1 übernommen. Der Rest kann manuell
beliebig gesteuert werden. Der Bildbearbeiter ist eher Herr der Lage und nicht
auf Gedeih und Verderb dem Farbrechner ausgeliefert. Es kann eine recht genaue
Vorhersage getroffen werden, wie das Druckergebnis ausfällt und an welchen
Stellen es gfs. zu Problemen kommen kann.
Nachteil: hoher Aufwand. Dafür
wird man mit guten und vorhersagbaren Druckergebnissen belohnt.
Die einfache Alternative ohne Bildbearbeitung:
Man druckt das
unveränderte (!) Bild mit Rendering Intent "perceptiv =
fotografisch". Unten dazu die Simulation, man sieht bereits eine
Aufhellung und Entsättigung aller Farben. Wichtig: dieser Rendering
Intent ändert eventuell alle (!!) Farben im Bild, auch die primär
druckbaren und ist auch nicht standardisiert. Jedes Programm und jeder
Farbrechner kann hier andere Ergebnisse liefern, je nach dem, was der
Profil-Ersteller als Vorgaben in das Profil geschrieben hat (Sättigung,
Helligkeit, Gamutverhalten von hellen und dunklen Farben usw.)
Bei schwierigen Bildern kann es sehr sinnvoll sein, ein Muster sowohl
perceptiv als auch mit einer bearbeiteten Datei relativ farbmetrisch
auszugeben und zu vergleichen, was besser wird. Als grobe
Abschätzung, wie ein Druck ausfallen wird, könnte man auch das Bild nach
CMYK wandeln z.B. Farbraum Kodak SWOP coated = gestrichen. Was dann noch
auf dem Bildschirm an Farben zu sehen ist, wird im wesentlichen drucken.
Beachten Sie bitte, daß diese Wandlung ohne abzuspeichern direkt
verwerfen müssen, NICHT dagegen aus CMYK wieder nach RGB rückwandeln,
das gibt massive Farbverluste! |
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Beachten Sie bitte, das diese bearbeitete Datei nur für das
entsprechende Papier / Druckmedium erstellt wird und daß diese so
bearbeiteten Dateien nur mit dem Rendering Intent "Relative
Farbmetrik", keinesfalls aber "perceptiv" gedruckt werden dürfen!
Führen Sie derartige Bearbeitungen nur an einer Kopie durch! |
Sofern Sie wenig
Erfahrung in der Bildverarbeitung haben, verwenden Sie gfs. besser den
Rendering Intent "Perceptiv" und überlassen die Arbeit dem Farbprofil
oder schicken uns die unveränderte Datei und wir erledigen den Rest.
Die Verwendung des relativ
farbmetrischen Renderings Intents im Druck hat den weiteren Vorteil, daß in
gemischten Dokumenten (Foto und Grafikelemente, Schriften) eine aus einem Foto
entnommene Farbe, die z.B. einer Schrift zugewiesen wurde, im Druck denselben
Farbton ergibt, was bei perceptivem Rendering der Fotos nicht der Fall wäre! Der
perceptive Rendering Intent ist auch nicht normiert und kann somit in jedem
Bildprogramm und auch mit jedem erstellten Farbprofil andere Ergebnisse liefern.
Diskussion und
Anmerkungen:
Diese Seite soll Ihnen
Anregung sein für eigene Experimente, die Problematik des Gamutverhaltens und
kleiner Farbräume vermitteln und die Tatsache erläutern, daß Bilder und Drucke
eben auf verschiedenen Medien nicht gleich aussehen können, es sei denn, man
einigt sich auf den kleinsten gemeinsamen Farbraum. Das kann normalerweise nicht
Sinn der Sache sein.
Die oben beschriebene
RGB-Methode scheint nach unseren Erfahrungen sehr gut zu funktionieren.
Etwas Erfahrung erfordert die Frage, wieweit man die Sättigung
reduzieren muß. Hier sollte man es nicht übertreiben. Besonders Teile,
die nicht bildwichtig sind, können etwas aus dem Farbraum herausragen.
Bei bildwichtigen Partien ist allerdings Vorsicht geboten, da
schlimmstenfalls jegliche Farbdifferenzierung verloren geht, wenn Farben
zu weit außerhalb liegen.
Wir arbeiten lieber in
Corel, weil dort diese Anpassungen deutlich einfacher und transparenter
durchzuführen sind. Bei Benutzung der "Tiefenkompensierung" bei
Photoshop braucht man diese nicht durchzuführen. Unsere Erfahrungen
damit waren allerdings gar nicht berauschend. Der Vorteil des manuellen
Verfahrens ist, daß es schlichtweg von Hand gesteuert werden kann.
Außerdem ist der Übergang von den Schatten in die Mitteltöne sehr viel
gleichmäßiger.
Es gibt auch Bilder, die perceptiv
gerendert werden sollten. Eventuell kann es sinnvoll sein, vor
perceptivem Rendering die Sättigung ganz oder nur für bestimmte Farben
zu reduzieren.
Bei Graustufen-Bildern:
diese sollten möglichst in 16bit-Graustufen vorliegen (4096
Graustufen-Werte). Eine Wandlung nach LAB kann entfallen. Die
Tiefen-Korrektur kann einfach über die Funktion Tonkurve erfolgen oder wie
oben mittels Histogramm-Anpassung. Eine Gamma-Korrektur ist erforderlich.
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Wenn Sie Kunstwerke digital
erstellen oder Farben für den Druck auswählen, sollten Sie sich bei
aller Kreativität auch einen Blick für den Farbraum erhalten und
sich vergegenwärtigen, daß es wenig Sinn macht, intensivste Farben,
z.B. aus dem Blaubereich auszuwählen, die am Bildschirm ganz
wunderbar kommen, aber leider wegen Ihrer Lage im Farbraum so
ziemlich auf keinem Medium ohne Farbverfälschung druckfähig sind,
weder im Offsetdruck noch auf Leinwand, oft selbst auf
Hochglanzpapieren mittels normalem Inkjetdrucker nicht.
Bilder, die am Bildschirm
sehr brillant aussehen, drucken im Zweifel eher
schlecht! |
Bei Druckaufträgen prüfen wir
für Sie den besten Rendering Intent und nehmen diese oben genannten Anpassungen
für Sie vor. Als erfahrener Benutzer können Sie dieses auch selbst erledigen,
damit Sie vorab sehen können, welche Farben im Druck Probleme bereiten werden.
Wir stellen Ihnen auf Wunsch auch unsere Profile zur Verfügung.
Bei einigen Motiven muß man
sich leider zwischen zwei Übeln entscheiden!
Besonders bei Großdrucken und
Kunstwerken mit oft sehr dunklen Farben ist die manuelle Anpassung vorteilhaft,
auch wenn Sie im ersten Moment etwas aufwendig und ungewohnt erscheint, weil
damit die Zeichnung in den Schatten deutlich verbessert wird.
Diese beschriebenen
Verfahren funktionieren auch auf jedem Tintendrucker für den
Heimgebrauch. Gfs. muß der druckbare Schwarzpunkt manuell ermittelt
werden. Wir können jedem Fan der digitalen Bildausgabe nur raten, diese
Methoden zu testen und sich ein eigenes Urteil zu bilden.
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